Allgemeine Informationen zu Steuern, Recht und soziale Regelungen


Pauschalierung der Lohnsteuer

Veröffentlicht: 03.06.2009

Bei der Lohnsteuer-Pauschalierung ist zu unterscheiden zwischen

 

In beiden Fällen der  Lohnsteuer-Pauschalierung ist Voraussetzung, dass eine geringfügige Beschäftigung im Sinne des SGB IV vorliegt.

Pauschsteuer in Höhe von 2%:  Der Arbeitgeber kann unter Verzicht auf die Vorlage einer Lohnsteuerkarte die Lohnsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer für das Arbeitsentgelt aus einer geringfügigen Beschäftigung oder aus einer geringfügigen Beschäftigung in Privathaushalten mit einem einheitlichen Pauschsteuersatz in Höhe von insgesamt 2 % des Arbeitsentgeltes erheben, wenn für diese Beschäftigungs- verhältnisse pauschale Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von 15% bzw. 5% entrichtet wurden. Mit der 2%-Pauschsteuer ist auch der Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer abgegolten.

Pauschsteuersatz in Höhe von 20%: Hat der Arbeitgeber für das Entgelt einer geringfügigen Beschäftigung einen höheren Beitrag zur Rentenversicherung als 15% oder 5% zu entrichten, weil auf Grund mehrerer Beschäftigungsverhältnisse keine Pauschalierung möglich ist, kann er die pauschale Lohnsteuer mit einem Steuersatz in Höhe von 20% des Arbeitsentgeltes abführen. Hinzu kommen noch der Solidaritätszuschlag und die pauschale Kirchensteuer.

 


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